100 Schlösser Route Nordkurs

Haus Welbergen, Ochtrup

Der Nordkurs der 100 Schlösser Route zeichnet sich durch seine landschaftliche Vielfalt aus. Weit und eben präsentiert sich die Landschaft  rund um Münster, Steinfurt und Rheine. Felder, Wiesen und kleine Wäldchen prägen hier die Landschaft. Gepflegte Bauernhöfe sorgen mit ihren Bauerngärten für einen weiteren Blickfang. Bei Rheine führt die 100 Schlösser Route über das Tal der Ems. Hier sollten Sie auf keinen Fall einen Besuch des Klosters Bentlage verpassen.

Zum Balkon des Münsterlandes
Herrliche Ausblicke auf das Münsterland genießen Sie von den waldreichen Höhen des Tecklenburger Landes. Eine schöne landschaftliche Abwechslung bevor die Route über Ostbevern wieder auf ebener Strecke Münster entgegen strebt. Der Nordkurs ist auch  für sportlich ambitionierte Radfahrer geeignet.

Malerische Ortskerne entlang der 100 Schlösser Route
Wunderschöne Ortskerne sind ein weiteres Merkmal des Nordkurses der 100 Schlösser Route. Horstmar, Steinfurt, Lienen und natürlich Tecklenburg sind für ihre historischen Gebäude und malerischen Ortskerne bekannt. Vorherrschendes Baumaterial ist übrigens häufig der münsterländer Sandstein. Mehr über seine Geschichte und Verarbeitung kann man im Sandsteinmuseum in Havixbeck erfahren.

Strecke: Münster - Havixbeck - Billerbeck - Rosendahl - Horstmar - Schöppingen - Steinfurt - Wettringen - Ochtrup - Bad Bentheim - Rheine - Hörstel - Ibbenbüren - Tecklenburg - Lengerich - Bad Iburg - Sassenberg - Ostbevern - Münster
Länge: ca. 305 km | Höhenmeter: ca. 890
Schwierigkeit: mittel | geeignet auf für sportliche Fahrer

Besonders sehenswerte Schlösser am Nordkurs
SchlossMünster, Münster
Haus Rüschhaus, Münster
Schloss Steinfurt, Steinfurt
Burg Bentheim, Bad Bentheim
Schloss Iburg, Bad Iburg
Erbdrostenhof, Münster
Burg Hülshoff, Havixbeck
Haus Welbergen, Ochtrup
Kloster Bentlage, Rheine

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Haus Welbergen

Haus Welbergen - voller Romantik und Ursprünglichkeit
Haus Welbergen ist vielleicht eines der schönsten Geheimnisse des Münsterlandes. Obwohl die Wasserburg nicht so bekannt ist wie manch anderes Schloss in Westfalen, steht sie ihnen jedoch an Schönheit und Reiz in Nichts nach. Eingebettet in ein kleines Waldgebiet befindet sich das Haus Welbergen ca. 5 km von Ochtrup entfernt. Schöne Wege führen um die historische Anlage herum und laden zu kurzen Spaziergängen ein.

Vom Gräftenhof zur Wasserburg
Ein Gräftehof ist dort, wo jetzt Haus Welbergen steht,  zum ersten Mal 1282 erwähnt. Die "Herren von Welleberghe" wohnten 1298 bis 1330 auf dem Gut.  Mitte des 16. Jahrhunderts wurde es zur Wasserburg ausgebaut. Die Anlage besteht aus einer Vor- und einer Hauptburg und ist von einem Gräftenring umgeben.

Der Besucher gelangt über eine Zugbrücke in den Wirtschaftshof der Vorburg, der vom Torhaus und den Wirtschaftsgebäuden und Stallungen auf der einen Seite und von einer Mauer mit runden Ecktürmchen und Kapelle auf der anderen Seite begrenzt wird.

Es fanden im Laufe der Jahrhunderte verschiedene Besitzerwechsel statt, bis Ende der 1920er Jahre die Wasserburg an den Bankier Jordaan van Heek verkauft wurde. Nach dem Tode seiner Witwe Bertha Jordaan van Heek ging Haus Welbergen mit einem umfangreichen Grundbesitz in eine Stiftung über, die den Namen der Stifterin Bertha Jordaan van Heek trägt.

Haus Welbergen verfügt über ein reichhaltiges Archiv, dessen wertvollster Teil die Korrespondenz aus dem Kreise des Freiherrn von Fürstenberg und der Fürstin von Gallitzin bildet. Heute wird das Haus Welbergen für Tagungen genutzt.

Besichtigungsmöglichkeiten
Außenbesichtigung jederzeit möglich
Besichtigung des Innenhofes mit der Gartenanlage jederzeit möglich
Innenbesichtigung als Führung mit Voranmeldung

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